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Ayurveda Psychologie 
Coaching

Glücklich mit der eigenen Konstitution

"Die Grundkonstitution eines Menschen ist eine bleibende Komponente. Sie zu verstehen und zu berücksichtigen, hilft dabei, gelassen und freudvoll durch das Leben zu gehen."

Viele Aspekte prägen unsere Persönlichkeit: Neben Erziehung, Bildung und frühkindlichen Erfahrungen im familiären Umfeld geht der größte Einfluss für unsere Charakterbildung laut Ayurveda von der körperlichen und mentalen Konstitution aus. Konkret heißt dies, dass die Entscheidung darüber, wer wir sind und wie wir unser Leben gestalten, davon abhängt, in welcher Weise sich die Doshas (Vata, Pitta, Kapha) und die Gunas (Tamas, Rajas, Sattva) manifestieren. Dabei sind die Prägungen der Grundkonstitution (Deha-Prakrti), welche durch die Doshas gebildet werden, unveränderbar, während die mentale Konstitution (Manas-Prakrti) unserem direkten Einfluss unterliegt. 
 

Persönlichkeitsprägungen, die wir nicht ändern können.

Viele Menschen bemühen sich, durch Persönlichkeitsmodifikation neue  Lösungsansätze für ihre privaten, beruflichen oder gesundheitlichen Probleme zu finden. Wir alle wissen, wie schwer dies ist! Denn entsprechend unserer individuellen Konstitution verfügen wir über einzigartige Qualitäten, die unseren Körper, unsere Psyche und unser Verhalten prägen. Dabei sind die körperlichen Merkmale wie Größe, Gesichtsform, Haut- oder Haarbeschaffenheit genauso wenig veränderbar wie unsere psychischen Konstitutionseigenschaften.

Typbedingte Charakterprägungen wie Ehrgeiz, Kreativität, Eitelkeit oder Hilfsbereitschaft sind konstitutionsbedingt und können nur schwer anderweitig erworben werden. In diesem Sinne sind die Bemühungen, eine Persönlichkeit zu verändern, häufig von vornherein zum Scheitern verurteilt. Unsere Eltern hätten es sich also sparen können, permanent an uns herumzumäkeln.

Auf die Interpretation kommt es an.

Da viele Persönlichkeitsanteile ein fester Bestandteil der Grundkonstitution (Deha-Prakrti) sind, prägen diese unseren Lebensweg in allen Entwicklungsphasen von der Kindheit bis ins Alter. Wie diese fundamentalen Charaktereigenschaften jedoch zum Ausdruck kommen, kann ganz unterschiedlich sein.

»Wir sind nicht Opfer aller Launen und Marotten der Prakrti, sondern die Qualität unserer Gedanken und Emotionen entscheidet über das Glück oder Unglück, mit dem wir jeden Tag erleben.«

Ziel aller psycho-mentalen Interventionen des Ayurveda ist es, möglichst viel Sattva-Guna zu entwickeln und damit die Störfaktoren von Tamas und Rajas zu überwinden. Durch eine sattvische Geisteshaltung transformieren wir negative Konstitutionseigenschaften und zeigen uns von der besten Seite: Der sensible Vata-Geist empfängt spirituelle und kreative Inspiration (sattva), anstatt nervöse Überreizung (rajas) oder Lethargie (tamas). Ebenso entscheidet das Maß an Sattva darüber, ob aus einem Kapha-Typen ein Philanthrop oder ein Geizhals wird, oder ob die Handlungsfähigkeit von Pitta dem produktiven Wohle aller dient oder zur aggressiven Zerstörung führt.

Als beste Methoden zur Stärkung des sattvischen Persönlichkeitsausdrucks nennt die Ayurveda-Psychologie die klassischen Techniken des Yoga. Speziell die reinigenden Atemübungen des Pranayama und die zentrierenden Konzentrationsübungen der stillen Meditation wirken wie ein geistiges Brennglas und werden als optimale Prävention zur Abwehr von mentalen Störungen eingesetzt. Liegen allerdings bereits psychische oder psychosomatische Beschwerden vor, so braucht es neben einer täglichen Yoga- und Meditationspraxis noch eine passgenaue Mischung aus Dosha ausgleichenden Maßnahmen (Ernährung, Massage, Heilkräuter) und psychologischen Beratungsgesprächen, um Sattva effektiv und nachhaltig zu stärken. Dann wirken die Mantra-Rezitationen besonders gut, um gegen den inneren Schweinehund anzusingen und sich während der Meditation in liebevoller Selbstreflektion zu üben.

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