Gesund werden mit Yoga!

Aktualisiert: 29. Mai

Viele Yogatechniken sind schulmedizinisch in mehrfacher Hinsicht förderlich und können so ergänzend zur medizinischen Behandlung auch therapeutisch eingesetzt werden. Im medizinischen Sinn ist Yoga ein ergänzender therapeutischer Weg, der vor allem bei nachstehenden Krankheitsbildern Linderung bringen kann:


- Asthma: Aufgrund der beim Yoga praktizierten Atemübungen und der Mobilisation von Brustwirbelsäule und Brustkorb wirkt sich bei Menschen mit Asthmaerkrankungen Yoga positiv aus. Es verändert das Atemverhalten, die Atmung wird tiefer und langsamer. Das vegetative Nervensystem wird beruhigt und Ängste gelindert.


- Bluthochdruck: Gezielte Yogaübungen führen auch hier zu einer positiven Wirkung auf das vegetative Nervensystem. Studien haben gezeigt, dass vor allem Hatha-Yoga bei hohem Blutdruck (Hypertonie) bereits nach 4 Wochen zu einer entscheidenden Verbesserung führt. Yoga wirkt sich zwar nicht auf die Ausdauerleistung aus, doch können entsprechende Körper- und Atemübungen das Herz-Kreislauf-System auch in Schwung bringen und die Durchblutung innerer Organe fördern. Entspannungsübungen unterstützen dabei, das System wieder zu beruhigen.


- Stoffwechsel & Körpergewicht: Eine Senkung des Blutzuckerspiegels bei Diabetes ist, gemäß wissenschaftlichen Studien, bereits nach 6 Monaten möglich. Außerdem hat sich gezeigt, dass Menschen mit Übergewicht bei regelmäßigem Training an Gewicht verlieren. Einige Yogastile haben zwar keinen direkten Einfluss auf den Abbau von Fett, doch einzelne dynamische Yoga-Sequenzen sind bewegungsintensiv und damit auch als Fitnesstraining zum Fettabbau geeignet.


- Kopfschmerzen: Vor allem die ruhigen Elemente (Meditation, Atmung, Entspannung) des Yoga wirken sich bei Migräne positiv aus. Meist gehen chronische Kopfschmerzen mit Muskelverspannungen (vor allem im Nackenbereich) einher, hier kann Yoga wesentlich zu einer Lockerung der Muskeln beitragen.


- Rückenprobleme & Gelenksbeschwerden: Mithilfe korrekt durchgeführter Körperübungen (Asanas) wird der gesamte Bewegungsapparat gelenkiger und mobiler. Hinzu kommt, dass Yoga-Übungen Gelenke, Sehnen und Bänder nicht belasten, die Biegsamkeit jedoch sanft fördern, daher eignet sich Yoga ideal bei Rückenschmerzen oder Gelenksproblemen. Ziel ist es, überlastete Regionen (z.B. die Lendenwirbelsäule) zu stützen und zu kräftigen, während weniger dynamische Regionen gezielt mobilisiert werden (z.B. Hüften).

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