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Die traditionelle indische Heilkunst mit Tanja Fricke
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Die Wurzeln der Ayurvedamedizin liegen in Indien und reichen weit über 5000 Jahre zurück, doch seine Lehren sind zeitlos und universell. In der Ayurvedamedizin wird der Mensch als Ganzes, nicht nur als Symptom des Menschen behandelt. Ayurveda, die „Wissenschaft vom Leben“, mit seiner Medizin, den Therapien und Behandlungen bildet eine wahre Schatzgrube für ein gesundes Leben.

Ayurveda ist die älteste Lehre über die Gesunderhaltung des Körpers. Sie besteht im Wesentlichen aus drei Grundpfeilern.

  • Prävention und Hygiene

  • Psychologie und Lebensphilosophie

  • Therapeutische Maßnahmen zur Heilung

  • Ayurveda ist die Kunst des gesunden Lebens, bei der die Gesunderhaltung des Körpers an erster Stelle steht.

Der Körper auf der Grundlage betrachtet, dass er aus fünf Elementen besteht:

  • Erde (alle festen Substanzen)

  • Wasser (alle flüssigen Substanzen)

  • Feuer (alle Stoffwechselprozesse)

  • Luft (die Bewegungen im Organismus) und

  • Äther (der Raum)

Diese fünf Elemente verbinden sich im Ayurveda zu den Tridoshas, den drei Bio-Energien (Vata, Pitta, Kapha), deren ausgeglichenes Verhältnis die Voraussetzung für eine gute Gesundheit darstellt. Die gleichen Energieformen finden wir auch im Makrokosmos, also in der äußeren Welt.

Im Ayurveda wird davon ausgegangen, dass wir durch unsere Umwelt, unsere Verhaltensweisen und die Nahrung, die wir zu uns nehmen, die Balance der Doshas in unserem Körper beeinflussen. Dadurch können die Doshas in ein  Ungleichgewicht geraten, was die Entstehung von Krankheiten zur Folge haben kann. Ayurveda bedeutet, diese Wissenschaft der inneren Balance zu verstehen und zu spüren – und Disharmonien durch entsprechende Verhaltens- und Ernährungsweisen auszugleichen.

 

Alle Prozesse im Alltag stehen unter dem Einfluss der drei Bio-Energien. So wird zum Beispiel der Alterungsprozess vorwiegend durch den Einfluss von Vata (Luft ≃ trocken, rau, degenerierend) ausgelöst: Durch ein rechtzeitiges Entgegenwirken mit Hilfe entgegengesetzter Eigenschaften (wie z.B. Öl ≃ nährend, aufbauend, schmierend), kann dem Alterungsprozess entgegen gewirkt werden.

 

Den Ölen wird jedoch nicht nur eine regenerierende Wirkung zugeschrieben. Sie haben darüber hinaus auch die Fähigkeit, fettlösliche Toxine aus den Körpergeweben zu lösen, welche ansonsten ein weiterer Faktor für den Alterungsprozess bzw. Krankheitsprozesse wären. Da die Haut als unser größtes Sinnesorgan betrachtet wird, haben wir hier die Möglichkeit durch die gezielte Anwendung von Kräuterölen (z.B. in Form von entspannenden Massagen) einen starken Effekt auf den Körper auszuüben.